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angewandte philosophie

Publikationen unserer Mitglieder:


Voltaires philosophischer Sonderweg

Narrative Philosophie in seinen "contes philosophiques" - von Magda Pfabigan

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In dieser Studie wird Voltaire, ein literarisierender "philosophe", wie Diderot, d'Alembert u.A., aus der Begrifflichkeit seiner Zeit verstehbar gemacht.

Einer Zeit, in der man einerseits Handbücher der Mineralogie mit dem Titel „Philosophia Lapidarum" versah, und andererseits jede Form von Philosophie mit Spekulation gleichsetzte. Dabei werden Vorgangsweisen und Probleme des narrativen Philosophierens dargestellt und auf das Werk Voltaires - insbesondere auf seine "contes philosophiques" - bezogen. Die Studie rekonstruiert die Entstehungsbedingungen, die spezifischen Eigenarten und die intellektuellen und existentiellen Implikationen der Selbstdefinition als "philosophe". Dabei wird gezeigt, dass Voltaire keineswegs ein Einzelfall war, sondern dass sein Habitus für jenen breiten Strom der französischen Frühaufklärung charakteristisch war, der schließlich das Monumentalwerk der "Encyclopédie" hervorbrachte. Sie wird im Kontext eines beschriebenen und analysierten „französischen Sonderweges" der Geistesgeschichte gesehen, im Zusammenhang mit einem „Strukturwandel der Öffentlichkeit", in dem ein anderes Publikum die Regeln des literarischen Marktes bestimmte als in Deutschland.

Südwestdeutscher Verlag Für Hochschulschriften Ag Co.Kg, EUR 61,90

ca. 260 Seiten, broschiert, ISBN 978-3838151250, Juli 2015


Twisten mit dem Verstand

Philosophieren zum Zweck geistigen Überlebens
- von Helmut Hofbauer

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Mit dem Titel dieses Buchs möchte ich etwas betonen, das für mich einen sehr hohen Wert besitzt: das persönliche Geistesleben eines Menschen. Damit meine ich nichts Besonderes, nur: dass man sich noch für etwas interessiert auf dieser Welt, mit dem man sich noch ein wenig beschäftigt. Ohne ein eigenes Geistesleben ist man so etwas wie ein Zombie: körperlich bei guter Gesundheit, aber man lebt nicht mehr so richtig. Für meine Mitmenschen und Zeitgenossen stellt das persönliche Geistesleben eines Menschen keinen Wert dar. Sie würden einerseits daran zweifeln, dass es so etwas überhaupt gibt. Falls es das aber gibt, dann würden sie nicht einsehen, dass ein Mensch so etwas für sein Leben braucht. Das Buch enthält Texte, mit denen ich um den Fortbestand meines eigenen, persönlichen Geisteslebens ringe. Darin thematisiere ich Einschränkungen des Denkens, Lenkversuche, Entmutigungen und Strategien der Enteignung von Gedanken.

29,40 EUR inkl. MwSt.

Seitenanzahl: 273 ISBN: 978-3-7323-5170-1 Erscheinungsdatum: 2015


Philosophie als Beruf – oder Philosoph(in) sein aus Berufung?

- Zum Berufsfeld der Philosophischen Praxis
- von Leo Zehender

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Das Buch ist aus der Sicht eines Philosophischen Praktikers geschrieben, der mit Menschen nahezu jeden Alters philoso- phische Gesprächserfahrungen gesammelt hat. Es bietet informativen und spannenden Lesestoff für all jene, die sich für das „Philosoph(in)sein“ in dieser Gesellschaft und für die damit verbundenen unterschiedlichen Formen des Philosophierens interessieren.

Menschen, die Philosophie studiert haben, wird durch den Band ein Zugang zum Tätigkeitsfeld der Philosophischen Praxis geboten und Angehörige anderer Beratungsberufe (Psychotherapie, Lebensberatung, Coaching etc.) erhalten einen Einblick in das Konzept einer Philosophischen Praxis. Ein einleitender Beitrag von Thomas Gutknecht, dem langjährigen Präsidenten der „Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis“ (IGPP) in Deutschland und Leiter des Logos-Instituts, sowie ein Experteninterview mit Alfred Pfabigan, Universitätsprofessor in Wien und Leiter einer Philosophischen Praxis, runden den Band ab.

facultas.wuv 2014 ca. EUR 22,90

ca. 180 Seiten, broschiert, ISBN 978-3-7089-1123-6, Oktober 2014


Die Philosophen kommen - The Next Chapter

- von Marion Fugléwicz-Bren

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Philosophie ist hip. Festivals, Slams, Nächte der Philosophie in ganz Europa beweisen es. Wie denken zeitgenössische Philosophen? Welchen Praxisbezug, welche Möglichkeiten hat Philosophie heute, im Zeitalter digitaler Medien? In einer Welt, in der alles im Umbruch ist? Sind Werte Luxus? Was ist gutes Leben?Die Philosophie öffnet sich und findet zunehmend den Weg aus den Elfenbeintürmen auf den Marktplatz, wo sie in der Antike entstanden ist. Die Menschen wollen es wissen, denn die Fragen betreffen uns alle. In Anlehnung an Band eins kommen auch hier in essayistischen Interviews Denker, Intellektuelle und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Medien zu Wort, die mit ihren jeweiligen interdisziplinären Ansätzen oder Festivalprogrammen dazu beitragen, dass philosophische Denkansätze und Lebensentwürfe einen größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erlangen.

Paperback

19,99 EURinkl. MwSt.

Seitenanzahl: 224 ISBN: 978-3-8495-9758-0 Größe: 14,8 cm x 21,0 cm, 2014


Die Philosophen kommen

- von Marion Fugléwicz-Bren

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Ob TV-Talkshow, Wirtschaftsforum oder Printmagazin – immer häufiger sind es Denker aus verschiedenen Disziplinen, die zu sämtlichen Themen unseres komplexen Lebens befragt werden: Die Philosophen kommen.

Und vielleicht sind gerade sie die neuen Vorbilder, die unsere aufgeklärte Welt heute braucht; sind sie es doch, die sich aufs Denken verstehen – aufs Nach-, Quer- und vielleicht auch Umdenken. Im Stillen und in der Öffentlichkeit. Marion Fugléwicz-Bren, Journalistin und Autorin, trat in Dialog mit 22 Philosophen und interdisziplinären Experten, die aus ihren höchst unterschiedlichen Perspektiven die Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft beleuchten. Gert Scobel, Konrad Paul Liessmann oder Robert Pfaller – eines eint sie alle: Die Vielfalt der sehr verschiedenen Ansätze, die allesamt das Ziel verfolgen, uns auf lustvolle Weise zu neuen Erkenntnissen zu führen. Ein Privileg, das wir uns vielleicht öfter leisten sollten: Nachfragen, Differenzieren, Zuhören. Oder Lesen...

Paperback 19,99 EUR inkl. MwSt.

Seitenanzahl: 232

ISBN: 978-3-8495-4395-2

Größe: 14,8 cm x 21,0 cm


Macht und Illusion

- von Lisz Hirn

Wie Medien unsere Auffassung der Wirklichkeit beeinflussen

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Was ist Macht und wie zeigt sie sich? Warum gehorchen wir ihr und erfreuen uns zugleich an ihr? Wieso brauchen wir Illusionen, um unseren Alltag zu meistern, und warum lassen wir uns nur zu gerne von Medien verführen? Wohinter verstecken wir uns und warum macht es Sinn, nicht immer wir selbst zu sein? Lisz Hirn geht dem Ansatz nach, dass Macht nicht nur die Funktion hat, zu verbieten und zu beherrschen, sondern auch zu produzieren und Lust zu schaffen.

€ 25,90

94 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-902744-97-5

Weitere Bücher von Lisz Hirn


MoralkEulen in die Ethik tragen

- Studien über den Hang der Ethik zur Moral
- von Helmut Hofbauer

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In der Ethik hätte es ursprünglich um die Frage nach dem guten menschlichen Leben gehen sollen. Im Laufe der Geschichte hat sich jedoch immer mehr die Moral in den Vordergrund gedrängt, bis schließlich die Frage nach der Lebensgestaltung ganz aus dem Blickfeld geriet. Dieses Buch stellt die Frage, wie und warum es dazu gekommen ist. Was hat die Menschen dazu bewegt, das Sollen und die moralischen Imperative zu wollen statt ihr Wollen in einem geglückten Leben zu realisieren?

Ein möglicher Grund für viele Menschen könnte sein, dass sie gern in einer perfekten Gemeinschaft wie der griechischen Polis leben würden, in der Aristoteles damals die "Nikomachische Ethik" schrieb. Doch es könnte sein, dass sie dabei einer Vorstellung von der Polis nachhängen, wie es sie in Wirklichkeit nie gegeben hat und auch gar nicht geben kann. Schließlich war die Polis eine Sklavenwirtschaft, Frauen hatten in ihr wenig Rechte. Ein weiteres Motiv für unsere Tendenz zur Moral könnte sein, dass es Menschen gibt, die gern in ihrem Leben "alles richtig" machen möchten. Solche Menschen halten sich gern an Regeln und sind oft Anhänger der Moralphilosophie Kants. Es könnte nur sein, dass auch sie sich täuschen und zwar deshalb, weil die moralischen Regeln wie alle Regeln die Tendenz haben, sich in ihrer Zahl zu vermehren, bis man die Arbeit sie einzuhalten nicht mehr bewältigen kann, ja sie nicht einmal mehr überblickt.

Dann gibt unter uns Weltverbesserer. Besonders junge Menschen möchten häufig in einer besseren Welt leben. Solche Menschen werden gewöhnlich zu Vegetariern, sie engagieren sich in wohltätigen Organisationen und kämpfen politisch für die Rechte benachteiligter Gruppen. Wo, wenn nicht im Utilitarismus könnten Menschen mit dieser Motivationsstruktur eine Heimat finden? Ein zentrales Anliegen des Buches besteht darin zu zeigen, dass Organisationen viel besser moralisch sein können als Einzelmenschen. Sie sind besser in der Lage, wiederholte Handlungen mit gleichbleibender Qualität auszuführen und sie auch umfassend zu dokumentieren. In dem Zusammenhang untersucht das Buch die Frage, ob die Motivation zur Moral in der Ethik nicht vielleicht von Organisationen stammt - und nicht von einzelnen Menschen. Organisationen werden weniger Interesse am guten menschlichen Leben haben als Einzelmenschen. Außerdem sehen moralische Handlungsanweisungen, wie sie in heutigen Lehrbüchern der Ethik formuliert werden, häufig aus, als wären sie auf Organisationen zugeschnitten.

Paperback 18,00 EUR inkl. MwSt.

Seitenanzahl: 364 ISBN: 978-3-8495-8121-3 Größe: 17,0 cm x 22,0 cm Erscheinungsdatum: 30.05.2014

Weitere Bücher von Helmut Hofbauer


Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Wissenschaft

- Ein selbstbestimmtes Leben in Balance
- von Markus Riedenauer und Andrea Tschirf

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Kann meine Arbeit in der Wissenschaft Erfolg haben und mein Leben insgesamt gelingen? – Sind gängige Methoden des Zeitmanagements dafür geeignet? – Wie müssen diese angepasst werden, um bei den ganz unterschiedlichen Aufgaben in Forschung, Lehre, Betreuung Studierender, in der Administration und bei Führungsverantwortung konkret zu helfen? In diesem Buch werden Methoden des Projekt-, Zeit- und Selbstmanagements, der Stressprävention und Motivationssteigerung, Lebensplanung und Selbstentwicklung für die Herausforderungen in der Wissenschaft adaptiert. Der Ansatz der Autoren ist ein ganzheitlicher. Sie gehen davon aus, dass ein Lebens- und Arbeitsstil in der Wissenschaft, der nur den Karriereerfolg kennt, nicht die einzige Möglichkeit ist und auch nicht die beste Option.

facultas 2012 ca. EUR 22,99

ca. 244 Seiten, ISBN 9783825236687


Krankheit und Geschlecht. Feministische Philosophie und psychosoziale Beratung

- von Bettina Zehetner

Link zur Buchbestellung ab Verlag

Judith Butlers Geschlechterkonzeption als Performativität (Annahme, Ver¬schiebung, Wiederholung) findet eine Exemplifizierung in den geschlechtsspezifischen psychosomatischen Phänome¬nen wie hysterischer Konversion, Essstörungen oder selbstverletzendem Verhalten. Diese performativen Aspekte von Krankheit und Geschlecht in ihrer Verschränkung sind das Thema der vorliegenden Studie. Aus dem Blickwinkel dekonstruktivistischer feministischer Philosophie einerseits und psycho¬sozialer Beratungspraxis andererseits werden Diskurse über »Weiblichkeit«, »Normalität« und »Krankheit« auf ihre tatsächlichen Verkörperungen und gesellschaftlichen Normierungen hin untersucht.

Broschur mit Fadenheftung, € 32,00

Seitenanzahl: 317

ISBN 978-3-85132-691-8

Erscheinungsdatum: 2012


Mehr Licht!

Erfahrungen aus der Philosophischen Praxis

Eine exemplarische Einsicht in die Tätigkeit einiger MItglieder der Gesellschaft für angewandte Philosophie.

Herausgeber: Eugen Maria Schulak und Markus Riedenauer
Mit Beiträgen von: Leo Zehender, Susanne Moser, Eckart Ruschmann, Manfred Rühl, Monika Wogrolly-Domej, Leo Hemetsberger, Simone Stefanie Klein, sowie den beiden Herausgebern.
Erschienen im Braumüller Verlag, Dezember 2011
ISBN 978-3-7003-1790-6
Kartoniert, 120 Seiten, EUR 19,90

Erhältich im Buchhandel.

Infos:
Pressemitteilung (pdf)
Inhaltsverzeichnis (pdf)
Buchcover (png-Datei; 436kB)


Viktor Frankl und Die Philosophie

- von Dominik Batthyany

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Viktor E. Frankl hat sich in der Entwicklung der "dritten Wiener Schule der Psychotherapie" von der Philosophie und den großen Philosophen seiner Zeit inspirieren und beeinflussen lassen. Als Arzt und Philosoph hat er die seelenheilkundliche Bedeutung der Philosophie als liebende Suche nach der Weisheit in das medizinische und therapeutische Feld hineingetragen. Die "sinnzentrierte Psychotherapie" wurzelt in der philosophischen Tradition und wurde geformt und geprüft durch die Erfahrungen Frankls in den KZs von Auschwitz und Dachau. Aus Anlass seines 100. Geburtstags werden die philosophischen Wurzeln und ihre Bedeutung für die Arbeit Viktor E. Frankls hier explizit besprochen. Das Buch verdeutlicht den philosophischen Hintergrund der Logotherapie und zeigt, wie Frankls "Lehre gegen die Sinn-Leere" von Philosophie und Philosophen inspiriert wurde, wo Frankls Position in der heutigen philosophischen Diskussion einen Beitrag zu leisten vermag und was die Logotherapie der Philosophie zu sagen hat.

Taschenbuch, € 59,99

Seitenanzahl: 340

ISBN-13: 978-3211236239

Erscheinungsdatum: 2005


Last Update on 23rd 2017f August 2017

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