Publikationen unserer Mitglieder

Monika Wogrolly: Die Beziehungsformel
Softcover | 180 Seiten Erschienen im September 2017 ISBN: 978-3800076857 EUR 19,95 Ueberreuter Sachbuch

Die Beziehungsformel

Endlich glücklich lieben
Monika Wogrolly

Beziehungen werden von unbewussten Glaubenssätzen bestimmt, die uns im Laufe des Lebens prägen. Sie entscheiden darüber, ob wir erfolgreiche zwischenmenschliche Beziehungen eingehen können oder darin scheitern. Diesen Mechanismen sind wir nicht hilflos ausgeliefert. Das Buch zeigt, wie es gelingt, hemmende Beziehungsformeln aufzuheben und positive Kräfte freizusetzen, die uns helfen, das Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. So wie im Märchen die zwölfte Fee den Fluch der dreizehnten Fee entschärfen und der Prinz Dornröschen wieder erwecken kann, liegt es bei uns, die ‚innere gute Fee‘ zu aktivieren und im entscheidenden Augenblick den Märchenprinzen an uns heranzulassen, Chancen und Wendepunkte im Leben zu erkennen.

Kartoniert | 172 Seiten
Erschienen im September 2016
ISBN: 978-3-525-45136-6
EUR 23,00

Vandenhoeck & Ruprecht

Systemische Ethik

Orientierung in der globalen Selbstorganisation
Ramita G. Blume

Wie halten Sie es mit Ihrer Haltung?
Um das implizit ethische Potenzial des systemischen Denkens erfahrbar zu machen, lädt das Buch dazu ein, einen Erkenntnisprozess mit- und nachzuvollziehen, der von der systemischen Sicht – basierend auf Heinz von Foersters Kybernetik zweiter Ordnung, dem Konstruktivismus, der Systemtheorie Luhmann’scher Prägung und George Spencer-Browns Laws of Form – zur ethischen Einsicht führt. In der Praxis lässt sich die systemische Ethik nicht als Regel, Vorschrift oder als Verhaltenskodex festschreiben, sie moralisiert nicht. Vielmehr kommt sie als ethische Haltung und Lebenskunst – der Kunst, Sinn zu schaffen – zum Ausdruck. Und diese Kunst erfordert die entsprechende 2nd-Order Kompetenz und will gelernt sein.

Erschienen im Oktober 2016

Textband
ISBN: 978-3-903137-06-6
Hardcover | 96 Seiten
EUR 29,20

Mal- und Zeichenbuch
ISBN 978-3-903137-09-7
36 Seiten | schwarz-weiß
Klammerheftung
EUR 7,90

edition libica

Die kluge Eule Denkmalnach in der Gedankenwelt

Geschichten und Gedankenspiele zum Philosophieren mit Kindern
Gabriele Ruf-Zoratti

Nachdem die Eule Denkmalnach ihren ersten Winter im Eulenwald überstanden hat, bekommt sie es im zweiten Band der „Eulen-Trilogie“ gleich mit Gespenstern zu tun, womit erstmals das Unheimliche ins Leben der kleinen Eule tritt. Sie ist aber inzwischen so klug geworden sich gleich zu fragen, ob es Gespenster denn wirklich geben kann. Und was ist überhaupt wirklich? Wie schon im ersten Band führt die Autorin die Kinder äußerst geschickt anhand der Erlebnisse ihrer Eulen durch die Welt der Philosophie, wobei die Kinder zunehmend lernen, gute Gründe für ihre Meinungen zu finden.

Weitere Themenbereiche in diesem Band: Gibt es Menschen ohne Gewissen? • Wieviel Verantwortung kann man tragen und wohin? • Was ist gut und böse? • Muss ich immer die Wahrheit sagen? • Wohin gehe ich, wenn ich einer Sache auf den Grund gehe? • Was ist die Seele? • Warum dürfen wir uns unsere Strafe nicht selbst aussuchen? • Warum dürfen Erwachsene lügen und wir Kinder nicht? • Ist der Mensch von Natur aus gut oder böse? • Ist die Seele durchsichtig? • Warum werden wir geboren, wenn wir ohnehin sterben müssen? • Was geht im Kopf auf, wenn mir ein Licht aufgeht?

Auch zu diesem Band mit den Geschichten und Gedankenspielen ist als Ergänzung ein Buch zum Gestalten für Kinder, die gerne künstlerisch philosophieren, erhältlich:

Softcover | 260 Seiten
Erschienen im Juli 2015
ISBN: 978-3838151250
EUR 61,90

Südwestdeutscher Verlag Für Hochschulschriften Ag Co. Kg

Voltaires philosophischer Sonderweg

Narrative Philosophie in seinen "contes philosophiques"
Magda Pfabigan

In dieser Studie wird Voltaire, ein literarisierender „philosophe“, wie Diderot, d’Alembert u.A., aus der Begrifflichkeit seiner Zeit verstehbar gemacht. Einer Zeit, in der man einerseits Handbücher der Mineralogie mit dem Titel „Philosophia Lapidarum“ versah, und andererseits jede Form von Philosophie mit Spekulation gleichsetzte. Dabei werden Vorgangsweisen und Probleme des narrativen Philosophierens dargestellt und auf das Werk Voltaires – insbesondere auf seine contes philosophiques“ – bezogen. Die Studie rekonstruiert die Entstehungsbedingungen, die spezifischen Eigenarten und die intellektuellen und existentiellen Implikationen der Selbstdefinition als „philosophe“. Dabei wird gezeigt, dass Voltaire keineswegs ein Einzelfall war, sondern dass sein Habitus für jenen breiten Strom der französischen Frühaufklärung charakteristisch war, der schließlich das Monumentalwerk der „Encyclopédie“ hervorbrachte. Sie wird im Kontext eines beschriebenen und analysierten „französischen Sonderweges“ der Geistesgeschichte gesehen, im Zusammenhang mit einem „Strukturwandel der Öffentlichkeit“, in dem ein anderes Publikum die Regeln des literarischen Marktes bestimmte als in Deutschland.

Softcover | 276 Seiten
Erschienen im September 2015
ISBN: 978-3732351701
EUR 29,40

Tredition Verlag

Twisten mit dem Verstand

Philosophieren zum Zweck geistigen Überlebens
Helmut Hofbauer

Mit dem Titel dieses Buchs möchte ich etwas betonen, das für mich einen sehr hohen Wert besitzt: das persönliche Geistesleben eines Menschen. Damit meine ich nichts Besonderes, nur: dass man sich noch für etwas interessiert auf dieser Welt, mit dem man sich noch ein wenig beschäftigt. Ohne ein eigenes Geistesleben ist man so etwas wie ein Zombie: körperlich bei guter Gesundheit, aber man lebt nicht mehr so richtig. Für meine Mitmenschen und Zeitgenossen stellt das persönliche Geistesleben eines Menschen keinen Wert dar. Sie würden einerseits daran zweifeln, dass es so etwas überhaupt gibt. Falls es das aber gibt, dann würden sie nicht einsehen, dass ein Mensch so etwas für sein Leben braucht. Das Buch enthält Texte, mit denen ich um den Fortbestand meines eigenen, persönlichen Geisteslebens ringe. Darin thematisiere ich Einschränkungen des Denkens, Lenkversuche, Entmutigungen und Strategien der Enteignung von Gedanken.

Erschienen im November 2015
ISBN: 978-3-950370188
Hardcover | 132 Seiten
EUR 34,90
Softcover | 132 Seiten
EUR 21,80

edition libica

Das Geheimnis der Sphinx

Philosophieren im Geist der Rätseldichtung
Simone Stefanie Klein

Das Rätsel gehört zu den ältesten sprachlichen Ausdrucksformen und hat einiges gemeinsam mit der Form des Philosophierens, wie es zu Zeiten der antiken Weisen betrieben wurde. Daher erläutert die Autorin im Sinne Nietzsches als Philosophin der Zukunft zunächst die Rolle des Rätsels als Sprach- und Erkenntnisform, um der Leserschaft im zweiten Teil Gelegenheit zu geben, sich in die Rätsellyrik von 4 Autorinnen des 19. Jh. und einige der Aenigmatias des Philosophen Franz Brentano hineinzudenken. Der finale dritte Teil widmet sich den wichtigsten gestalterischen Aspekten der Philosophie im Geist der Rätseldichtung, die man in Bekräftigung Wittgensteins eigentlich nur mehr dichten dürfte.

Das Buch erschien in zwei Varianten, einer limitierten Vorzugsausgabe (zum Welttag der Philosophie 2015) als Hardcover mit Fadenbindung für die bibliophile Leserschaft, und als Softcover für jene LeserInnen, für die der Aspekt des Arbeitsbuches im Vordergrund steht.

Erschienen im Oktober 2015

Textband
ISBN: 978-3-950370164
Hardcover | 72 Seiten
EUR 29,20

Mal- und Zeichenbuch
ISBN 978-3-9503701-5-7
36 Seiten | schwarz-weiß
Klammerheftung
€ 7,90

edition libica

Die kleine Eule Denkmalnach im Eulenwald

Geschichten und Gedankenspiele zum Philosophieren mit Kindern
Gabriele Ruf-Zoratti

Die Eule der Minerva beginnt bekanntlich „erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug“. In anderen Worten: Für echte Weisheit braucht es eine gewisse Erfahrung. Andererseits empfiehlt schon Epikur: „Wer jung ist, soll nicht zögern zu philosophieren“. So hat Gabriele Ruf-Zoratti die Eule Denkmalnach kreiert, um anhand der Erlebnisse der kleinen Eule Kindern im Volksschulalter das Philosophieren beizubringen. Die kleine Eule lebt im fiktiven Eulenwald und dort nicht nur allerlei, sondern denkt auch über das Erlebte nach. So gehen die Kinder mit Hilfe der Gedankenspiele auf eine Forschungsreise in ihr Denken. Jahrtausendealte philosophische Fragen, die auch heute nichts an Aktualität verloren haben, stehen im Zentrum der einzelnen Geschichten.

Zum Textband ist auch ein Zeichen- und Malbuch für Kinder, die gerne künstlerisch philosophieren, erhältlich.

Softcover | 214 Seiten Erschienen im Oktober 2014 ISBN: 978-3708911236 EUR 22,90 facultas Verlag

Philosophie als Beruf – oder Philosoph(in) sein aus Berufung?

Zum Berufsfeld der Philosophischen Praxis
Leo Zehender

Das Buch ist aus der Sicht eines Philosophischen Praktikers geschrieben, der mit Menschen nahezu jeden Alters philosophische Gesprächserfahrungen gesammelt hat. Es bietet informativen und spannenden Lesestoff für all jene, die sich für das „Philosoph(in)sein“ in dieser Gesellschaft und für die damit verbundenen unterschiedlichen Formen des Philosophierens interessieren. Menschen, die Philosophie studiert haben, wird durch den Band ein Zugang zum Tätigkeitsfeld der Philosophischen Praxis geboten und Angehörige anderer Beratungsberufe (Psychotherapie, Lebensberatung, Coaching etc.) erhalten einen Einblick in das Konzept einer Philosophischen Praxis. Ein einleitender Beitrag von Thomas Gutknecht, dem langjährigen Präsidenten der „Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis“ (IGPP) in Deutschland und Leiter des Logos-Instituts, sowie ein Experteninterview mit Alfred Pfabigan, Universitätsprofessor in Wien und Leiter einer Philosophischen Praxis, runden den Band ab.

Softcover | 224 Seiten
Erschienen im August 2014
ISBN: 978-3-849597580
EUR 19,99

tredition Verlag

Die Philosophen kommen

The Next Chapter
Marion Fugléwicz-Bren

Philosophie ist hip. Festivals, Slams, Nächte der Philosophie in ganz Europa beweisen es. Wie denken zeitgenössische Philosophen? Welchen Praxisbezug, welche Möglichkeiten hat Philosophie heute, im Zeitalter digitaler Medien? In einer Welt, in der alles im Umbruch ist? Sind Werte Luxus? Was ist gutes Leben? Die Philosophie öffnet sich und findet zunehmend den Weg aus den Elfenbeintürmen auf den Marktplatz, wo sie in der Antike entstanden ist. Die Menschen wollen es wissen, denn die Fragen betreffen uns alle. In Anlehnung an Band eins kommen auch hier in essayistischen Interviews Denker, Intellektuelle und Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Medien zu Wort, die mit ihren jeweiligen interdisziplinären Ansätzen oder Festivalprogrammen dazu beitragen, dass philosophische Denkansätze und Lebensentwürfe einen größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft erlangen. 

Softcover | 94 Seiten
Erschienen im August 2013
ISBN: 978-3-902744975
EUR 25,99

verlagshaus hernals

Macht und Illusion

Wie Medien unsere Auffassung der Wirklichkeit beeinflussen
Lisz Hirn

Was ist Macht und wie zeigt sie sich? Warum gehorchen wir ihr und erfreuen uns zugleich an ihr? Wieso brauchen wir Illusionen, um unseren Alltag zu meistern, und warum lassen wir uns nur zu gerne von Medien verführen? Wohinter verstecken wir uns und warum macht es Sinn, nicht immer wir selbst zu sein?

Lisz Hirn geht dem Ansatz nach, dass Macht nicht nur die Funktion hat, zu verbieten und zu beherrschen, sondern auch zu produzieren und Lust zu schaffen.

Softcover | 232 Seiten
Erschienen im April 2013
ISBN: 978-3-849543952
EUR 19,99

tredition Verlag

Die Philosophen kommen

Marion Fugléwicz-Bren
Ob TV-Talkshow, Wirtschaftsforum oder Printmagazin – immer häufiger sind es Denker aus verschiedenen Disziplinen, die zu sämtlichen Themen unseres komplexen Lebens befragt werden: Die Philosophen kommen. Und vielleicht sind gerade sie die neuen Vorbilder, die unsere aufgeklärte Welt heute braucht; sind sie es doch, die sich aufs Denken verstehen – aufs Nach-, Quer- und vielleicht auch Umdenken. Im Stillen und in der Öffentlichkeit. Marion Fugléwicz-Bren, Journalistin und Autorin, trat in Dialog mit 22 Philosophen und interdisziplinären Experten, die aus ihren höchst unterschiedlichen Perspektiven die Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft beleuchten. Gert Scobel, Konrad Paul Liessmann oder Robert Pfaller – eines eint sie alle: Die Vielfalt der sehr verschiedenen Ansätze, die allesamt das Ziel verfolgen, uns auf lustvolle Weise zu neuen Erkenntnissen zu führen. Ein Privileg, das wir uns vielleicht öfter leisten sollten: Nachfragen, Differenzieren, Zuhören. Oder Lesen …

Softcover | 364 Seiten
Erschienen im Mai 2014
ISBN: 978-3-849581213
EUR 18,00

tredition Verlag

MoralkEulen in die Ethik tragen

Studien über den Hang der Ethik zur Moral
Helmut Hofbauer

In der Ethik hätte es ursprünglich um die Frage nach dem guten menschlichen Leben gehen sollen. Im Laufe der Geschichte hat sich jedoch immer mehr die Moral in den Vordergrund gedrängt, bis schließlich die Frage nach der Lebensgestaltung ganz aus dem Blickfeld geriet. Dieses Buch stellt die Frage, wie und warum es dazu gekommen ist. Was hat die Menschen dazu bewegt, das Sollen und die moralischen Imperative zu wollen statt ihr Wollen in einem geglückten Leben zu realisieren? Ein möglicher Grund für viele Menschen könnte sein, dass sie gern in einer perfekten Gemeinschaft wie der griechischen Polis leben würden, in der Aristoteles damals die „Nikomachische Ethik“ schrieb. Doch es könnte sein, dass sie dabei einer Vorstellung von der Polis nachhängen, wie es sie in Wirklichkeit nie gegeben hat und auch gar nicht geben kann. Schließlich war die Polis eine Sklavenwirtschaft, Frauen hatten in ihr wenig Rechte.
Ein weiteres Motiv für unsere Tendenz zur Moral könnte sein, dass es Menschen gibt, die gern in ihrem Leben „alles richtig“ machen möchten. Solche Menschen halten sich gern an Regeln und sind oft Anhänger der Moralphilosophie Kants. Es könnte nur sein, dass auch sie sich täuschen und zwar deshalb, weil die moralischen Regeln wie alle Regeln die Tendenz haben, sich in ihrer Zahl zu vermehren, bis man die Arbeit sie einzuhalten nicht mehr bewältigen kann, ja sie nicht einmal mehr überblickt.
Dann gibt unter uns Weltverbesserer. Besonders junge Menschen möchten häufig in einer besseren Welt leben. Solche Menschen werden gewöhnlich zu Vegetariern, sie engagieren sich in wohltätigen Organisationen und kämpfen politisch für die Rechte benachteiligter Gruppen. Wo, wenn nicht im Utilitarismus könnten Menschen mit dieser Motivationsstruktur eine Heimat finden?
Ein zentrales Anliegen des Buches besteht darin zu zeigen, dass Organisationen viel besser moralisch sein können als Einzelmenschen. Sie sind besser in der Lage, wiederholte Handlungen mit gleichbleibender Qualität auszuführen und sie auch umfassend zu dokumentieren. In dem Zusammenhang untersucht das Buch die Frage, ob die Motivation zur Moral in der Ethik nicht vielleicht von Organisationen stammt – und nicht von einzelnen Menschen. Organisationen werden weniger Interesse am guten menschlichen Leben haben als Einzelmenschen. Außerdem sehen moralische Handlungsanweisungen, wie sie in heutigen Lehrbüchern der Ethik formuliert werden, häufig aus, als wären sie auf Organisationen zugeschnitten.

Softcover | 244 Seiten
Erschienen 2012
ISBN: 978-3-825236687
EUR 22,90

facultas Verlag

Zeitmanagement und Selbstorganisation in der Wissenschaft

Ein selbstbestimmtes Leben in Balance
Markus Riedenauer | Andrea Tschirf

Kann meine Arbeit in der Wissenschaft Erfolg haben und mein Leben insgesamt gelingen? – Sind gängige Methoden des Zeitmanagements dafür geeignet? – Wie müssen diese angepasst werden, um bei den ganz unterschiedlichen Aufgaben in Forschung, Lehre, Betreuung Studierender, in der Administration und bei Führungsverantwortung konkret zu helfen? 

In diesem Buch werden Methoden des Projekt-, Zeit- und Selbstmanagements, der Stressprävention und Motivationssteigerung, Lebensplanung und Selbstentwicklung für die Herausforderungen in der Wissenschaft adaptiert. Der Ansatz der Autoren ist ein ganzheitlicher. Sie gehen davon aus, dass ein Lebens- und Arbeitsstil in der Wissenschaft, der nur den Karriereerfolg kennt, nicht die einzige Möglichkeit ist und auch nicht die beste Option.

Broschur mit Fadenheftung | 317 Seiten
Erschienen 2012
ISBN: 978-3-85132-691-8
EUR 32,00

Verlag Turia + Kant

Krankheit und Geschlecht

Feministische Philosophie und psychosoziale Beratung
Bettina Zehetner

Judith Butlers Geschlechterkonzeption als Performativität (Annahme, Verschiebung, Wiederholung) findet eine Exemplifizierung in den geschlechtsspezifischen psychosomatischen Phänomenen wie hysterischer Konversion, Essstörungen oder selbstverletzendem Verhalten. Diese performativen Aspekte von Krankheit und Geschlecht in ihrer Verschränkung sind das Thema der vorliegenden Studie. Aus dem Blickwinkel dekonstruktivistischer feministischer Philosophie einerseits und psycho¬sozialer Beratungspraxis andererseits werden Diskurse über »Weiblichkeit«, »Normalität« und »Krankheit« auf ihre tatsächlichen Verkörperungen und gesellschaftlichen Normierungen hin untersucht.

Paperback | 120 Seiten
Erschienen 2011
ISBN: 978-37003-1790-6
EUR 19,90

Braumüller Verlag

Mehr Licht!

Erfahrungen aus der Philosophischen Praxis
Eugen Maria Schulak | Markus Riedenauer (Hg)

Dieser Sammelband bietet exemplarische Einsichten in die Tätigkeit einiger Mitglieder der Gesellschaft für angewandte Philosophie.

Mit Beiträgen von: Leo Zehender, Susanne Moser, Eckart Ruschmann, Manfred Rühl, Monika Wogrolly-Domej, Leo Hemetsberger, Simone Stefanie Klein, sowie den beiden Herausgebern.

Paperback | 120 Seiten
Erschienen 2004
ISBN:978-3222131503

Abbilder Gottes. Demente, Komatöse, Hirntote.

Ist Menschenwürde unteilbar? Hirntote und der Umgang mit ihnen
Wonika Wogrolly-Domej
Monika Wogrolly begab sich im Rahmen eines Forschungsprojektes als teilnehmende Beobachterin in medizinische Institutionen. Dabei traf sie in einer Neurochirurgischen Intensivstation auf einen Patienten, der ihr von den Ärzten als „tot“ vorgestellt wurde, sich aber noch regte und beatmet wurde. Er unterschied sich äußerlich nicht von anderen Koma-Patienten. Nur das Wissen der Experten um seinen unwiderruflichen Stammhirnausfall brachte ihn um seine Menschenwürde und den Patientenstatus. Monika Wogrolly zeigt das Dilemma, in dem sich sowohl behandelnder Arzt als auch Besucher gegenüber Patienten befinden, die nicht mehr auf herkömmliche Weise kommunikationsfähig sind. Abwehr- und Verarbeitungsstrategien im Umgang mit solchen „schwierigen Fällen“, aber auch ein Modell der „guten Nähe“ werden dabei ebenso diskutiert wie die praktischen Folgen der seit 1968 geltenden Hirntod-Definition.

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